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Google Summer of Code: Outsourcing bei Joomla
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Mister Wong
26.04.2006

Wie im letzten Jahr veranstaltet und sponsort Google auch 2006 wieder einen Summer of Code. Bereits 2005 war das Joomla-Entwicklerteam, damals noch unter dem Namen Mambo, als Mentor-Organisation dabeigewesen. Still und leise wurde gestern auf dem Developer-Portal eine Beschreibung der diesjährigen Projekte aufgeführt, für die man studentische Hilfskräfte gewinnen möchte.

Eine unvollständige Auswahl der aus meiner Sicht besonders interessanten Punkte:

  • Benutzer- und Zugriffsberechtigungen ins Framework integrieren und eine Benutzerschnittstelle für den Administrator entwickeln. Das alte Thema. Überraschend hierbei: Zu dieser Problematik gibt es bereits Ansätze, die im Joomla-Forum intensiv entwickelt und diskutiert, aber nun möglicherweise verworfen wurden.
  • Javascript-Framework mit AJAX-Technik entwickeln.
  • Usability und Zugänglichkeit: Entwickeln von Richtlinien für die Autoren von Extensions und Templates, Einbinden von patTemplate als "Proof of Concept" in die Content-Komponente.
  • Flexibilität beim Datenbankzugriff: Entwickeln einer Datenbankabstraktionsschicht, Implementieren eines PostgreSQL-Treibers.
  • Verbesserte Suchmaschinenfreundlichkeit: Steht nur als lose Idee mit Verweis auf den Dublin Core im Raum.
  • Verbesserungen bei Installation und Upgrade von Extensions nach dem Vorbild von Firefox: Hm. Was ist wohl mit dem ähnlich beschriebenen SOC-2005-Projekt von Sam Moffat geschehen, das offiziell als "abgeschlossen" bezeichnet wird?
  • Multi-Site-Support: Von einer Administrationsoberfläche aus mehrere Sites verwalten; oft auch als Mandantenfähigkeit bezeichnet.

Auffällig hierbei finde ich, dass es sich sich bei vielen dieser Punkte um ganz zentrale Themen eines CMS handelt, die allesamt in der Core-Funktionalität angesiedelt sind:

Wer, wenn nicht die Core-Entwickler, sollte die Großbaustelle der Berechtigungen oder den langgehegten Wunsch nach Mandantenfähigkeit angehen? Und ist damals mit Nic Steenhout tatsächlich der letzte Mohikaner aus dem Team, der sich für Zugänglichkeit und Barrierefreiheit interessierte, abgetreten?

Angesichts dessen, dass man sich für diese Kernpunkte nun Unterstützung durch Studenten holen möchte, muss ich gestehen, dass ich etwas verwirrt bin. Vielleicht kann ja ein Insider für Erhellung sorgen ... ?

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Kommentare (3)Add Comment
...
geschrieben von Gast (Gast), 01.05.2006
ich denke mal, im moment programmiert da nur einer und das ist johan janssens, der is vollkommen berfordert. 1.1 oder nun 1.5 sollte April erscheinen, von den anderen Programmieren hrt man gar nichts. Dass da Leute kommen und gehen ist kein gutes Zeichen, am besten man baut auf 1.0.8, die ist doch vollkommen ausreichend fr eine personal Page oder Business-Prsentation, scheiss auf ACL und Versionierung, kompliziert alles nur unntig.
@gast
geschrieben von Tim Neugebauer (Gast), 03.05.2006
naja wenn es weitergehen soll, muss man sich auch greren anwendungsfllen wappnen...und da brauchts eine versionierung, eine ordentliche acl und vieles mehr...

gre tim.
SOC
geschrieben von Tim Neugebauer (Gast), 24.08.2006
Hallo,

das sehe ich ähnlich!

Zumal man ja davon ausgehen mss, dass ein Großteil der dort gemachten Arbeit wenn, dann erst sehr viel später wirklich implementiert werden. Beipsielsweise die Versionierung. Da gab es im letzten Jahr ebenfalls ain Projekt und nix davo ist an irgendeinem Horizont zu sehen.

Obwohl ich die Arbeit der Core-Member wirklich sehr schätze beschleicht mich manchmal das Gefühl das man das Wort "Rückwärtskompatibilität" gern als ausrede nutzt, um die wirklich unter den Nägeln brennenden Punkte nicht ernsthaft angehen zu müssen.

Joomla ist en gutes CMS...aber wie lang man die wirklich extrem wichtigen Funktionalitäten (ACL, Standardkonformität, Versionierung, etc. pp.) dem Nutzer noch vorenthalten kann ohne das er sich nach einem anderen CMS umschaut ist fraglich.

Naja, wir werden sehen...

Grüße Tim.

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