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Probegelesen: Das neue Joomla-Magazin |
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27.11.2005 |
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Eine neue Publikation bereichert den deutschen Zeitschriftenmarkt: Das Joomla-Magazin ist soeben in der Erstausgabe erschienen. Gestern lag es im Briefkasten - ein paar Eindrücke. Diese Ausgabe richtet sich offenbar in erster Linie an Einsteiger. Installation und erste Schritte werden ausführlich beschrieben, ein Überblick über die beliebtesten Drittkomponenten gegeben, und eine Anleitung zum Umstieg von Mambo ist ebenfalls dabei. Auch Einblicke in die Template-Erstellung fehlen nicht, und sehr nützlich dürfte für viele Leser ein vollständiger Überblick über die von Joomla verwendeten CSS-Klassen sein. Weitere Artikel beschäftigen sich mit dem Editor mosCE, der sich mehr und mehr als Standard in der Joomla-Welt durchsetzt, sowie mit der jüngeren Historie und den langfristigen Aussichten von Joomla. Daneben runden einige Artikel zum OpenSource-Gedanken das Ganze ab. Blanker Unsinn dagegen ist der wirre Artikel "Joomla goes Babylon", in dem man sich mit eindeutig in die Hose gegangener Satire über die Tatsache lustig macht, dass es für Joomla eine formelle und eine informelle deutsche Sprachdatei gibt. Und der Autor von "Im Dienst der Küstenwache" behauptet doch glatt, dass es bereits im Jahre 2002 "Millionen von Komponenten, Modulen und Bots" gegeben habe - ich kenne Mambo seit der Version 3, und damals konnte man die verfügbaren Drittkomponenten an den Fingern einer Hand abzählen, von ihrer Qualität einmal ganz zu schweigen. Deutlich nützlicher für Einsteiger sind dagegen die Ausführungen zu den rechtlichen Anforderungen eines Impressums oder zur Contentbeschaffung. Eine Anregung von mir für die Zukunft wären konkrete Fallstudien nach dem Muster "Von der Aufgabenstellung zur Umsetzung". Was das insgesamt positive Bild noch etwas trübt, sind die vielen, vielen Rechtschreibfehler. Ein Magazin mit professionellem Anstrich sollte sich ein besseres Lektorat auferlegen. Und: Bei anderen Zeitschriften ist es üblich, im Impressum die Autoren der Beiträge mit ihren Kürzeln aufzuführen - beim Joomla-Magazin bleibt es dagegen im Dunkeln, wer die einzelnen Artikel verfasst hat.
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