Mambo
Was macht eigentlich ... Mambo? | Was macht eigentlich ... Mambo? |
| 13.11.2006 | |
|
Um den ehemaligen Shooting Star unter den Content-Management-Systemen ist es in den letzten Monaten ruhig geworden. Das dürfte nicht zuletzt an der Zersplitterung liegen, der das Projekt unterworfen war und immer noch ist. Das Mambo-Universum, Sternzeit November 2006Die ehemalige Projekt-Seite mamboserver.com mit dem dortigen Forum und der früheren Code-Verwaltung steht seit einiger Zeit unter der kommerziellen Regie der Firma Mambo Communities, deren einzig erkennbares Ziel es ist, mit der Bekanntheit dieser Seiten Geld zu verdienen. Newbies, die dort im Forum Hilfe suchen, warten in der Regel auf Unterstützung, bis sie schwarz werden. Kompetenz ist dort rar geworden. Auch die Anlaufstelle MamboGuru des Interims-Projektleiters Martin Brampton, die eine umfangreiche Online-Dokumentation zu Mambo bietet und auf der eine Zeitlang über einen Fork des Projektes nachgedacht wurde, ist mittlerweile weitgehend verwaist. Die Weiterentwicklung von Mambo findet seit einiger Zeit - nach wie vor ohne Martin - auf mambo-foundation.org statt. Aktuell ist dort die Version 4.6.1 in einer kompletten wie auch in einer abgespeckten Variante zu bekommen - letztere umfasst lediglich den Core ohne Zusatzkomponenten. Forks, Forks, ForksMambo Communities hat inzwischen offenbar erkannt, dass mit der leeren Hülle eines Ex-Projektes nicht viel Staat zu machen ist, und vollmundig die Entwicklung eines neuen Content-Management-Systems mit dem Namen MamboPro angekündigt. Hierfür werden händeringend kompetente Entwickler und Betatester gesucht. Als Belohnung winken immerhin ein spezieller Rang im Forum, die Vergrößerung des PN-Postfaches auf 150 Nachrichten und eine E-Mail-Adresse bei der Domain mamboserver.com. (Mir ist sehr bewusst, dass ich mit dieser Nachricht angesichts der schier unglaublichen Vergünstigungen vermutlich einen irrsinnigen Traffic bei mamboserver.com auslösen werde.) Ist Elxis das neue Mambo?Deutlich interessanter scheint eine Weiterentwicklung namens Elxis zu sein. Auf der Basis von Mambo haben einige griechische Programmierer in den letzten Monaten das nachgerüstet, was auch Joomla immer noch fehlt: Eingebaute Mehrsprachigkeit und eine bessere Benutzerrollenverwaltung. Abgesehen einmal von einem unschönen roten Hinweis, der plärrend darum bittet, man möge seine Testinstallation bei elxis.org registrieren, macht das Ganze auf den ersten Blick keinen schlechten Eindruck. Ein Herzensanliegen der Elxis-Entwickler ist zudem, das System mit externen Anwendungen zu verkuppeln, und so sind zur Zeit reihenweise sogenannte Bridges zu Forensystemen, Online-Shops usw. in Planung. Auch zu einigen beliebten Komponenten wie DocMan oder Mosets Tree existieren schon eigene Elxis-Versionen.
Wer von Euch behält Elxis noch auf dem Radar?
Verwandte Artikel:Kommentare (2)
![]() Kommentar schreiben
Dieser Inhalt wurde gesperrt. Sie können keine Kommentare abgeben.
|
Mfg Marko Master