Nach der Abspaltung von Mambo war es relativ ruhig um MiaCMS gewesen. Die Entwicklung lief kontinuierlich weiter, aber man machte kein großes Tamtam um das Projekt.
Dass die Arbeit der letzten Monate sich ausgezahlt hat, zeigt sich an dem vor drei Tagen erschienenen Release 4.8, das einen echten Knaller enthält.
Weiterlesen: [MiaCMS 4.8 bringt Content-Versionierung]
Die Geschichte wiederholt sich manchmal auf verblüffende Weise.
Als ich gestern neue Einträge auf Freshmeat durchblätterte, fiel mir ein Projekt namens MiaCMS auf, das sich als Fork von Mambo bezeichnete. Die Neugier war geweckt, also schnell mal nachsehen. Und tatsächlich wartete dort eine Überraschung.
Weiterlesen: [Déja vu: Entwickler verlassen das Mambo-Projekt und gründen MiaCMS]
In letzter Zeit hatte ich gelegentlich über Mambo berichtet, wo – nach einer längeren "Schaffenspause" nach der Abspaltung von Joomla – die Arbeit mit einem kleinen Team wieder konzentriert weitergeführt wird: Derzeit arbeitet man an der Version 4.7, die endgültig mit dem Tabellen-Output aufräumen soll.
Durch die unselige GPL-Diskussion um Joomla hat Mambo in den letzten Monaten erheblich an Zulauf gewonnen. Viele Entwickler haben ihre Extensions bereits mit der aktuellen Mambo-Version kompatibel gemacht.
Weiterlesen: [Neue Projektverwaltungs-Plattform für Mambo]
Derzeit ist Mambo 4.7 in der Entwicklung. Diese Version soll die Usability verbessern und mit der nicht standardkonformen HTML-Ausgabe aufräumen – Mambo 4.7 wird laut Aussage der Entwickler barrierearm nach WCAG 1.0 sein.
Danach steht für das bekannte CMS ein großer Schritt in der Weiterentwicklung zu Mambo 5 an. Wie er aussehen wird, hat die Mambo Foundation vor wenigen Tagen näher beschrieben.
Weiterlesen: [Mambo setzt zukünftig auf CakePHP]
Vor knapp zwei Jahren entschlossen sich die Mambo-Core-Entwickler, ihr Projekt abseits der Mambo Foundation unter eigener Regie weiterzuführen – daraus entstand Joomla. Weil praktisch die gesamte Community den Wechsel mitmachte, musste Joomla nicht wieder bei Null anfangen, sondern konnte auf eine Vielzahl von freien und kommerziellen Entwicklungen zurückgreifen. Diese Tatsache sorgte dafür, dass Joomla heute, nach relativ kurzer Zeit, ein echtes Schwergewicht in der CMS-Szene ist.
Die aktuelle Diskussion um die Auslegung der GPL könnte dafür sorgen, dass das Pendel jetzt in die andere Richtung ausschlägt und bei dem nach wie vor aktiven Mambo-Projekt einen regen Zulauf bewirkt.
Weiterlesen: [Auf dem Rückweg zu Mambo?]
Gestern hatte ich zwar eher scherzhaft gemeint, man müsse eigentlich einmal ein Diagramm des derzeitigen Mambo-Universums zeichnen. Aber warum eigentlich nicht?
Über die Zersplitterung von Mambo, die vielen Forks und Tochterprojekte kursieren mittlerweile auch einige ungenaue oder falsche Aussagen. Deswegen lohnt es sich vielleicht doch, die Entstehungsgeschichte und das derzeitige CMS-Spektrum rund um Mambo einmal zu dokumentieren.
Mit Bild.
Weiterlesen: [Die Mambo-Familie im Sommer 2007]
Lange Zeit war es eher still um Martin Brampton. Der Engländer hatte nach der Abspaltung von Joomla zeitweise das Mambo-Projekt geleitet und maßgeblich an der Codebasis von Mambo 4.6.x mitgearbeitet. Auf der von ihm betriebenen Seite http://www.mamboguru.com war es in letzter Zeit sehr ruhig gewesen. Der Grund dafür ist offenbar ein neues CMS-Framework, an dem Martin in der Zwischenzeit gearbeitet hat.
Weiterlesen: [Ein neuer Fork von Mambo: Aliro erblickt das Licht der Welt]
Mit der eben veröffentlichten Version 4.6.2 gibt es bei Mambo nun ganz offiziell die Möglichkeit, den Administrationsbereich in verschiedene Sprachen zu übersetzen – ein Feature, das Joomla nach eineinhalb Jahren immer noch fehlt.
Kein weiterer Kommentar.
Um den ehemaligen Shooting Star unter den Content-Management-Systemen ist es in den letzten Monaten ruhig geworden. Das dürfte nicht zuletzt an der Zersplitterung liegen, der das Projekt unterworfen war und immer noch ist.
Weiterlesen: [Was macht eigentlich … Mambo?]
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